Pränatalzentrum Lauf2023-06-14T11:37:00+02:00
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Prof. Dr. med. Florian Faschingbauer - DEGUM III

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Prof. Dr. med. Florian Faschingbauer - DEGUM III

Achtung: Wichtige Änderungen zur Abholung von Rezepten, Verordnungen und Überweisungsscheinen

“Ultraschall ist unsere Leiden­schaft“

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Über uns

Als Zentrum für Pränataldiagnostik sind wir auf die vorgeburtliche Diagnostik mittels Ultraschall spezialisiert.

Herr Prof. Dr. med. Florian Faschingbauer besitzt hierfür die besondere Qualifikation „DEGUM Stufe III“ der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin. Diese Qualifikationsstufe bleibt in Deutschland nur sehr wenigen Ärzten mit einer besonders hohen klinischen und wissenschaftlichen Expertise auf dem Gebiet der pränatalen Ultraschalldiagnostik vorbehalten und setzt eine langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet der Pränataldiagnostik, sowie eine ausgesprochene Expertise in Bezug auf Diagnostik und Beratung bei fetalen Fehlbildungen voraus. Durch seine nationale und internationale Vortragstätigkeit und seine zahlreichen wissenschaftliche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Pränataldiagnostik hat Herr Faschingbauer zusätzlich die Qualifikation eines DEGUM Ausbilders („DEGUM Kursleiter“) erlangen können.

Neben seiner Tätigkeit im Zentrum für Pränataldiagnostik Lauf leitet Professor Faschingbauer die Ultraschallabteilung der Universitätsfrauenklinik Erlangen. Dadurch können wir, falls nötig, eine lückenlose Mitbetreuung über die Universitätsfrauenklinik Erlangen organisieren.

Weitere Ärzte mit der Ultraschallspezialisierung „DEGUM Stufe II“ komplettieren unser Team im Bereich der Pränataldiagnostik:

  • Frau Dr. med. Christa Faschingbauer,
  • Frau Dr. med. Veronika Ernst,
  • Frau Dr. med. Karoline Reich,
  • Frau Dr. med. Eva Schwenke,
  • Frau Priv.-Doz. Dr. med. Julia Knabl

Die Ultraschallspezialisierung „DEGUM Stufe II“ erhält man erst nach Jahrelanger Tätigkeit auf dem Gebiet der Pränataldiagnostik, sowie erfolgreicher Zertifizierung und theoretischer und praktischer Prüfung über die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin.

Alle Untersucher decken das komplette Spektrum der invasiven und nicht-invasiven Pränataldiagnostik ab.

Was bedeutet Pränataldiagnostik

Bedeutung der Pränataldiagnostik

Die große Mehrheit aller Kinder wird völlig gesund geboren.

Trotzdem ist es völlig normal, wenn sich werdende Eltern vom Moment der Feststellung der Schwangerschaft Gedanken um die Gesundheit ihres Kindes machen.

Außer der normalen Mutterschaftsvorsorge besteht bei Risikofaktoren (siehe auch genetische Beratung) die Möglichkeit, zusätzliche Untersuchungsverfahren, wie Fruchtwasserpunktion, spezielle Ultraschalluntersuchungen durchführen zu lassen.

In den meisten Fällen trägt das Ergebnis einer vorgeburtlichen Untersuchung dazu bei, dass die werdenden Eltern den weiteren Schwangerschaftsverlauf beruhigt und erleichtert erleben können.

Ca. 4% der Kinder werden mit einer Fehlbildung geboren.

Dies können leichte Auffälligkeiten ohne Krankheitswert sein, aber auch schwere Erkrankungen, bei denen allein die vorgeburtliche Kenntnis eine bessere Geburtsplanung und damit einen besseren Start ins Leben bedeuten. Es können sich aber aus jeder Diagnostik Konfliktsituationen ergeben.

Bevor sie die Möglichkeiten einer pränatalen Diagnostik in Erwägung ziehen, sollten sie folgendes bedenken:

  • bin ich bereit, eventuelle weitreichende Konsequenzen aus Untersuchungsergebnissen zu ziehen?
  • bin ich bereit, ein Eingriffsrisiko bei einer invasiven Diagnostik einzugehen, obwohl mein Kind vielleicht völlig gesund ist?
  • was würde eine festgestellte Behinderung oder Erkrankung an meiner Einstellung zum Kind oder zur Schwangerschaft ändern?

Die Entscheidung für oder gegen eine vorgeburtliche Diagnostik kann man Ihnen nicht abnehmen. Unser Anliegen ist es, Ihnen Hilfe zur Entscheidungsfindung zu geben und Ihnen auch dann zur Seite zu stehen, wenn ein auffälliger Befund diagnostiziert wird.

Welche Methode eingesetzt wird, richtet sich nach:

  • der Schwangerschaftswoche
  • der speziellen Fragestellung
  • der zu Verfügung stehenden Zeit bis zum Eintreffen von Ergebnissen

Untersuchungen

Grenzen der Pränataldiagnostik

Grenzen der Pränataldiagnostik

Ziel der Ultraschalluntersuchung ist die Feststellung oder der Ausschluss anatomischer Fehlbildungen.  Trotz guter Gerätequalität, Sorgfalt und Erfahrung des Untersuchers können jedoch nie alle Fehlbildungen und Veränderungen mit völliger Sicherheit erkannt werden.

Die Untersuchungsbedingungen können durch eine ungünstige fetale Lage, kräftige Bauchdecken oder vorausgegangene Operationen erschwert sein, so dass der Fetus nicht immer optimal beurteilt werden kann.

Auch bei erweiterten Ultraschalluntersuchungen, die über die routinemäßige Diagnostik hinausgehen und um die 20. – 24. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden, ist es möglich, dass kleinere Anomalien nicht erkannt werden (z.B. Loch in der Herzscheidewand, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, kleinere Defekte im Bereich der Wirbelsäule, Finger- und Zehenfehlbildungen u.a.). 

Außerdem können sich bestimmte Fehlbildungen, z.B. Verengung von Herzgefäßen oder Erweiterung der Gehirnkammern im Laufe einer Schwangerschaft erst entwickeln und deshalb in einem bestimmten Untersuchungszeitraum nicht diagnostizierbar sein.

Chromosomenstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Epilepsien, geistige Störungen, Intelligenzmängel u.a. können im Ultraschall nicht in allen Fällen erkannt werden.

Die Ultraschalluntersuchung ist ein Verfahren, das nach heutigem Wissensstand keine Risiken für die Schwangeschaft birgt.

Grenzen der invasiven Diagnostik

Bei der normalen Chromosomenanalyse werden die Chromosomen unter dem Mikroskop auf zahlenmäßige Fehler oder strukturelle Auffäligkeiten (z.B. Fehlen, Verdoppelung oder Austausch eines Chromosomenabschnittes) untersucht.

Veränderungen unterhalb der mikroskopischen Auflösung können nicht erkannt werden.

Bei konkretem Verdacht oder Vorliegen einer Erkrankung in der Familie gibt es die Möglichkeit, mit molekulargenetischen Zusatzuntersuchungen gezielt Gendefekte zu erkennen.

Auch bei Ausschöpfung aller Methoden der Pränataldiagnostik kann ein gesundes Kind nie garantiert werden.

Unsere Praxis

Herzlich willkommen in unserer Gemeinschaftspraxis!

Unsere Praxis ist modern ausgestattet und auf dem neuesten Stand der frauenärztlichen Diagnosetechnik. Helle komfortable Behandlungsräume und ein schönes Wartezimmer mit Ausblick auf die Laufer Burg sorgen für Wohlbefinden und Entspannung.

Unsere Praxis liegt nur wenige Minuten von der Autobahnausfahrt der A9 „Lauf-Süd“ entfernt. Sie können unmittelbar vor dem Praxisgebäude auf dem „Großparkplatz Pegnitzwiese“ parken. Die Praxis ist barrierefrei zu erreichen.

Auch die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist problemlos möglich. Der Bahnhof „Lauf links der Pegnitz“ liegt nur wenige Gehminuten von der Praxis entfernt.

Unser Team

Unser Team zeichnet sich durch eine hohe Fachkompetenz, ständige Weiterbildung und durch ein hohes Einfühlungsvermögen in alle Belange unserer Patienten aus.

Prof. Dr. med. Florian Faschingbauer

DEGUM III

Dr. med. Christa Faschingbauer

DEGUM II

Dr. med. Karoline Reich

DEGUM II

Dr. med. Veronika Ernst

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Dr. med. Eva Schwenke

DEGUM II

PD Dr. med. Julia Knabl

DEGUM II

Aktuelles

Neuheiten und Neuigkeiten aus unserer Praxis

Februar 2024

Juni 2023

Juni 2022

Mai 2022

März 2022

Juni 2021

Neue Ärztinnen

Unser ärztliches Team bekommt Verstärkung. Seit Mitte des Jahres 2021 werden wir von Frau Dr. med. Veronika Ernst und Frau Dr. med. Annalena Frauendorf, sowie vertretungsweise von Frau Priv.-Doz. Dr. med. Julia Knabl unterstützt. [...]

Januar 2021

Neue Publikation

Herr Prof. Faschingbauer hat zusammen mit Herrn Prof. Meyer-Wittkopf einen aktuellen Übersichtsartikel zur Thematik der vorgeburtlichen Infektion mit Cytomegalie Virus (CMV) verfasst. Hierin werden die aktuellsten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten diese Thematik betreffend zusammengefasst. [...]

Dezember 2020

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